Sehenswürdigkeiten

Eine der imposantesten Sehenswürdigkeiten ist das Archäologiemuseum in Cagliari.

Das Archäologiemuseum enthält eine reiche Sammlung von Objekten der, aus der Bronzezeit stammenden Nuraghenkultur (benannt nach den turmartigen Steinbauten: Nuraghe) und eine phönizisch-punische Sammlung.

Auch römische Spuren findet man in der Stadt, wie das Amphitheater aus dem 2. Jh. oder die Villa des Tigellio. Die älteste Kirche Sardiniens, die Basilika von San Saturnino, datiert auf das 5. Jh. n.Chr. zurück. Sie wurde vor kurzem restrukturiert wie auch die Kirche N.S. di Bonaria, der Dom und viele Häuser im befestigten Bereich des „Castello", die den adeligen im Mittelalter als Wohnung dienten.
Einen Besuch sind die traditionellen Stadtviertel Stampace, Marina und Villanova wert. Während das erste das Viertel der Bürgerschaft und Händler war, wohnten und arbeiteten die Fischer und Seefahrer im Marina Viertel. Stampace, das dritte wurde überwiegend von Hirten und Bauern bewohnt.
Seit der Antike wurden in Cagliari die natürlichen Lagunen zur Salzgewinnung genutzt. Heute sind sie als Naturschutzgebiete Rückzugsgebiet für selten gewordene Vogelarten wie die rosafarbenen Flamingos.
In der Hauptsaison verwandelt sich der acht Kilometer lange Poetto - Strand mit seinen Badeanstalten, Strandbars, Kiosken und Verkäufern von frischen Meeresfrüchten in eine eigene Stadt.
In Stadtnähe befinden sich die zwei touristischen Häfen Marina Piccola und Su Siccu. Außer zu einer schönen Rundfahrt in einem gemieteten Boot laden sie zu einem Spaziergang ein um die angelegten Boote und Jachten zu bewundern. Cagliari wird oft von großen Segelschiffen angesteuert, die dann besichtigt werden können.
Seit 1865 besitzt Cagliari einen der schönsten Botanischen Gärten des Mittelmeerraums. Der Besucher kann über 500 Pflanzenarten aus Amerika, Afrika, Asien, Ozeanien aber vor allem endemischen Arten bewundern.

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